Welche Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen tragen in Zukunft zur nachhaltigen Wertschöpfung bei?


In aller Munde ist derzeit Industrie 4.0. Welche Auswirkungen und Potenziale die Digitalisierung der Arbeitswelt in den unterschiedlichen Industrien mit sich bringt, wurde in den letzten fünf Jahren intensiv von verschiedenen Forschungsinstituten (z.B. Deutsche Akademie der Wissenschaften, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, u.v.m.) analysiert. Ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt steht uns bevor.

Man geht davon aus, dass die Produktion in naher Zukunft in einer vollintegrierten und automatisierten Umgebung ihre Erzeugnisse produzieren wird. Die Produktion und die Instandhaltung werden mit IT-Technologien verschmolzen. Andere gehen einen Schritt weiter und nehmen an, dass in Zukunft die Produktionsmaschinen und die Instandhaltung autonom den Herstellungs- und Instandhaltungsprozess organisieren und umsetzen werden. Service-Roboter und Chat-Bots (mit künstlicher Intelligenz) werden Services übernehmen, etc.

Eine gewagte Prognose?

Kepner-Tregoe beobachtet aktuell in zahlreichen KT-Projekten und auf unseren diesjährigen Vorträgen (VDI Forum Instandhaltung 2017, Service World 2017, Instandhaltungs- und Produktionstage 2017), dass leistungsstarke und innovative Unternehmen dabei sind, ihre Produktions-, Instandhaltungs- und Serviceorganisationen neu zu definieren, Prozesse anzupassen und ihre Mitarbeiter auf diesen Wandel intensiv vorzubereiten und "mitzunehmen".
In der aktuellen Acatec Studie 2016 wurden Unternehmenskompetenzen und Fähigkeiten der Beschäftigten zum Punkt: "Wachsendes Technologie- und Datenvolumen" herausgearbeitet, z.B. die folgenden Fähigkeiten:

Mitarbeiterqualifikation 2

56% der befragten Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von mehr als 50 Mio. Euro sehen einen Bedarf an Mitarbeiterfähigkeiten bei Problem- und Optimierungskompetenzen.
Mitarbeiterqualifikation 1


Bestätigt wird dies durch eine Umfrage des Personaldienstleisters Manpower, in der knapp 5.000 Unternehmensvertreter in 15 europäischen Ländern befragt wurden. "Aus Sicht der in ganz Europa befragten Unternehmensvertreter steht auf dem ersten Platz der Soft Skills, die Mitarbeiter brauchen, ebenfalls die Fähigkeit zur Problemlösung".

In vielen Unternehmen existieren Ishikawa, Fish-Bone, 5W, Six Sigma, DMAIC, Wertstromanalyse und andere Methoden, um im Rahmen von Kontinuierlichen Verbesserungsprozessen (KVP) die Kosten, die Verfügbarkeit und die Qualität von Produkten und Geschäftsprozessen wettbewerbsfähig zu halten.

Reichen diese Methoden aus, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein?

Die Problemanalyse nach Kepner-Tregoe gibt Antworten und gilt heute als "Best Practice" im Umfeld von Operational und Service Excellence. Leistungsfähige Produktions- und Instandhaltungs-Organisationen werden zunehmend etablierte und erprobte Problemlösungsmethoden nutzen müssen, um den Anforderungen gewachsen zu sein. Nur eine sinnvolle und kluge Orchestration aller Methoden führt zum Ziel, den aktuellen Herausforderungen als Hochleistungsteam in Zukunft gewachsen zu sein. Klares und strukturiertes Denken wird auch im Rahmen von Industrie 4.0 durch aktive Mitarbeiter der wichtigste Baustein eines Unternehmens sein.

Kepner-Tregoe führt sowohl in-house als auch öffentliche Workshops durch. Wenn Sie nicht zu unseren öffentlichen Workshops kommen können, kommen wir zu Ihnen.

Wir erstellen mit Ihnen Qualifizierungsprogramme, welche auf Ihre Anforderungen zugeschnitten werden. Diese Workshops/Trainings werden praxisorientiert durchgeführt. Die aktive Einbindung der Mitarbeiter an der Bearbeitung von spezifischen Problemstellungen festigt das erlernte Wissen.

 

Quellen:
Frankfurter Allgemeine Zeitung  Online vom 1.3.2017

acatech (Hrsg.) Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0 - Erste Ergebnisse und Schlussfolgerungen, München 2016

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